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Erst der Fehlstart in die Saison, dann der Rücktritt von Jean Todt. Der Generaldirektor ist bei Ferrari am Dienstag angeblich aus privaten Gründen von seinem Posten zurückgetreten. Doch am Mittwoch hieß es bereits hinter den Kulissen, er habe gehen müssen.
Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo hat Jean Todt angeblich zum Rücktritt gezwungen. Das wäre auch nachvollziehbar, schließlich hat Todt die jetzige Rennabteilung aufgebaut, die das Debakel in Melbourne erlebte. Mit Todts Abschied endet eine goldene Ära bei den Roten nun endgültig. Denn nach Technik-Genie Ross Brawn, Aerodynamik-Chef Rory Byrne und Michael Schumacher war Todt der Einzige aus dieser Epoche, der noch eine offizielle Ferrari-Funktion ausübte.
Montezemolo hätte sich angeblich laut italienischer Medien am liebsten bereits schon 2007 von dem Franzosen getrennt, weil Todt auf Massa gesetzt haben soll und nicht auf den Schumacher-Nachfolger Räikkönen, den Montezemelo stolz im Alleingang verpflichtet hatte. Todts Interesse an Massa war verständlich, da sein Sohn Nicolas schließlich der Manager des Brasilianers ist. Montezemolo aber war dies ein Dorn im Auge. "Ich habe Räikkönen nicht eingestellt, damit er hinter Massa herfährt", schimpfte der Italiener damals - das war der Anfang vom Ende für den damaligen Rennleiter Todt.
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