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Ganz Italien schämt sich für die rote "Pannentruppe"
Der Erzrivale von McLaren - Ferrari, versucht das Unfassbare zu verstehen. Zwei Fahrer, die wie Anfänger um den Kurs fuhren, zwei Motorpannen und keine richtige Strategie, waren das Endergebnis des GP von Australiens. Dabei konnte man noch von Glück reden, das Räikkönen, obwohl er das Rennen nicht beenden konnte, durch die nachträgliche Disqualifikation von Rubens Barrichello noch einen WM Punkt ergattern konnte.
"Das ist ein Tag der Demut für Ferrari, der für uns vielleicht ganz gesund ist", sagte Präsident Luca di Montezemolo und setzte das Team für das nächste Rennen unter Druck: "Ich kann es gar nicht erwarten, den echten Ferrari zu sehen." Nun bereits am kommenden Sonntag, beim GP von Malaysia, kann das Ferrari Team ihrem Präsidenten beweisen, das das schlechte Abschneiden nur eine einmalige Fehlzündung beim Saisonauftakt war.
Niki Lauda, mit Ferrari zweimal Weltmeister (1975 und 1977), war entsetzt. "Das war ein totales Debakel, eine richtige Katastrophe für Ferrari", sagte der Österreicher. Laudas Kritik ging vor allem an die Fahrer, Weltmeister Kimi Räikkönen und Felipe Massa: "Sie haben nur einen Punkt geholt, was mit diesem Auto nicht passieren darf. Kimi und Massa sind daran schuld. Sie haben alles falsch gemacht, was man falsch machen kann."
Erste Stimmen werden laut, dass Ferrari den WM-Titel 2007 nicht aus eigener Kraft gewonnen habe. Vielmehr habe das Team aus Maranello die WM wegen der Spionage-Affäre um den Rivalen McLaren-Mercedes praktisch am grünen Tisch geschenkt bekommen. "Ferraris Lage ist wegen der beeindruckenden Serie von Pannen besorgniserregend", kommentierte die Gazzetta dello Sport.
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Zu Recht !
Geschrieben von: Toni (Gast) am 18-03-2008 22:34