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Max Mosley wurde zwar mit einer Mehrheit von 103 Stimmen der FIA-Delegierten in Paris als Präsident im Amt bestätigt. Aber auf Grund der nicht nachlassenden Forderungen nach seinem Rücktritt, stellt sich die Frage, was die Entscheidung der Generalversammlung wert ist.
Auch Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo bekräftigte erneut seine Meinung, dass Mosley als FIA-Präsident zurücktreten müsse.
"Ich denke, er muss es einsehen. Es gibt Zeiten, wo man sagen muss: 'Ich muss meinen Platz aus Gründen der Glaubwürdigkeit räumen'.", erklärte Di Montezemolo gegenüber der italienischen Tageszeitung "ANSA". Montezemolo, eine der mächtigsten Persönlichkeiten im weltweiten Motorsport, hatte kurz nach Bekanntwerden der Sexaffäre um Mosley dessen Rücktritt gefordert.
"Wenn Mosley - aus welchen Gründen auch immer - irgendwann zurücktritt, dann braucht die FIA einen Präsidenten, der die gleiche Erfahrung, Kompetenz und Persönlichkeit mitbringt und genauso gerecht ist", erklärte Montezemolo in der "Gazzetta dello Sport". "Wenn ich sehe, was Max in den vielen Jahren im Sinne der Sicherheit getan hat, oder wie er den Spionageskandal abgehandelt hat und viele weitere Dinge, dann kann mein Urteil über ihn nur positiv ausfallen."
Aber trotz aller Verdienste Mosley's um die Sicherheit im Motorsport, sei er als Führungspersönlichkeit nicht mehr tragbar "Es hängt nur von ihm und seiner Sensibilität ab. Wenn er geht, dann brauchen wir auf dem Posten wieder jemanden wie ihn."
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