F1 Lexikon | |
![]() Wir liefern Ihnen in diesem Lexikon Erklärungen zu den Fachbegriffen aus der Formel 1 und dem Motorsport | |
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| Begriff | Definition |
| Drift | Aus dem Kartsport bekanntes kontrolliertes Rutschen über beide Achsen. |
| Drive-by-Wire | Ein Drive-by-Wire-System ersetzt die Seilverbindung des Motors zum Gaspedal, da ein Sensor die Stellung des Gaspedals misst und die Drosselklappen entsprechend steuert. |
| Drive-Through-Strafe | Abwandlung der eigentlichen 10 Sekunden Zeitstrafe. Bekommt ein Fahrer eine Drive-Through-Strafe, so muss er einmal mit begrenzter Geschwindigkeit durch die Boxengasse fahren, ehe er wieder auf die Strecke darf. Eine Drive-Through-Strafe darf nicht mit einem Boxenstopp kombiniert werden. |
| ECU (electronic control unit) | Die Black Box, auch ECU (electronic control unit), zeichnet wie bei einem Flugzeug auch wichtige Daten zur späteren Auswertung auf und steuert die wichtigsten elektronischen Systeme des Boliden. |
| Einführungsrunde | Die Einführungs- oder Formationsrunde wird von den Piloten direkt vor dem Start aus der Startaufstellung heraus absolviert und stellt eine letzte Fahrt hinter dem Safety-Car dar, bevor der Start freigegeben wird. |
| Ersatzwagen | Dieser Wagen kommt dann zum Einsatz, wenn einer der anderen beiden Boliden nicht mehr einsatzfähig ist (z.B. Ausfall, technischer Defekt). Seit 2003 wird der Einsatz eines Ersatzwagens mit einer Rückstufung auf den letzten Startplatz geahndet. In einem Rennen ist der Einsatz nur bei einem kompletten Neustart des Feldes möglich. Ein Umsteigen während eines Boxenstopps ist nicht erlaubt. |
| FIA | FIA (französisch: Fédération Internationale de I´Automobile) bezeichnet den internationalen Automobilverband mit Sitz in Paris am Place de la Concorde. |
| Flap | Horizontale, durch die Endplatten begrenzte, Teile eines Front- oder Heckflügels, auch Querstreben. Bekannteste Flap: Gurney Flap. |
| Fliegende Runde | Als fliegende Runde wird jene "schnelle Runde" bezeichnet, die zwischen der Ein- sowie der Ausrollrunde liegt, beispielsweise im Qualifying. |
| Fliegender Start | Beim fliegenden Start stellen sich die Fahrer nicht auf ihren Startplatz, sondern fahren eine Einführungsrunde hinter dem Safety-Car, ehe der Start freigegeben wird. Überholen ist jedoch erst ab der Start/Ziel Linie erlaubt |
| Flügel | Deutsche Kurzbezeichnung für den englischen Begriff Wing. Sie zählen zu den aerodynamischen Hilfsmitteln und sorgen für mehr Abtrieb. |
| FOA | Abkürzung für Formula One Administration. Die FOA ging aus der 1971 gegründeten FOCA hervor und gehört zur SLEC-Holding von Bernie Ecclestones Frau Slavica. |
| Freies Training | Während des Freien Trainings dürfen die Fahrer unbegrenzt viele Runden drehen, um die optimale Abstimmung für das Qualifying und Rennen zu finden. Die einzige Beschränkung ist die Zeit: Freitags darf eine Stunde getestet werden und am Samstag jeweils zweimal eine Dreiviertelstunde. |
| Freitagstests | Bis auf die Top-4 der Konstrukteurswertung des Vorjahres dürfen alle F1-Teams in den beiden Freien Trainings am Freitag einen dritten Fahrer einsetzen. Dieser wird als Freitagstestfahrer bezeichnet. |
| Frontflügel | Dieses aerodynamische Hilfsmittel ist an der Nase eines F1-Boliden angebracht und kann durch Einstellen des Flügelwinkels die Balance und somit Straßenlage des Wagens verbessern oder verschlechtern. |
| Gewicht | Ein F1-Bolide muss ein Mindestgewicht von 595 Kilogramm mit Fahrer und sämtlichen wichtigen Betriebsflüssigkeiten wie Öl oder Kühlwasser, jedoch nicht Benzin, aufweisen. Die restlichen 5 kg für das 600 Kilo Mindestgewicht werden für die obligatorische TV-Kamera aufgeschlagen. |
| GPDA | Die Grand Prix Drivers Association stellt eine Art Fahrergewerkschaft dar, welche immer von drei aktuellen F1-Piloten geleitet wird und die Interessen der Fahrer vertreten soll. |
| Grid | Englischsprachiger Begriff für die Startaufstellung. |
| Grip | Das aus dem Englischen stammende Wort bedeutet frei übersetzt Griff. Hiermit ist die Fähigkeit, die Kraft des Motors auf die Fahrbahn zu übertragen, gemeint. |
| Ground Effect | Der Ground Effect wurde vom legendären Colin Chapman bei Lotus erfunden und löste eine wahre Welle an Ground Effect Autos in den 70er und 80er Jahren aus. Hierzu wurden an den Wagen seitliche Schürzen montiert, welche den Boliden durch einen physikalischen Effekt mit Hilfe eines Vakuums am Unterboden auf die Strecke pressten. |
| Gurney Flap | Die nach dem Ex-Rennfahrer und Konstrukteur Dan Gurney benannten Gurney Flaps sind kleine aerodynamische Leisten, mit denen jeder moderne Flügel abschließt und welche zusätzlichen Abtrieb/Downforce generieren. |
| Handling | Aus dem Englischen stammender Begriff, welcher das Fahrverhalten von Rennwagen beschreibt. |
| HANS | Das von Dr. Robert Hubbard, Professor am Forschungslabor für biomechanische Konstruktionen der Universität Michigan/USA, entwickelte Head and Neck Support System beruht auf einem steifen, kragenförmigen Kohlefaseraufbau, der mit den Schultergurten am Oberkörper fixiert und durch entsprechende Bänder am Helm befestigt wird. Durch diese stabilisierende Wirkung werden bei einem Unfall extreme Beschleunigungsbewegungen des Kopfes vermindert und gefährdende Halskräfte reduziert. Es wird verhindert, dass der Kopf des Fahrers bei einem Unfall am Cockpitrand oder am Lenkrad aufschlägt. |
| Heckflügel | Der Heckflügel ist ein aerodynamisches Hilfsmittel, welches am hinteren Teil des Wagens angebracht ist und aus maximal drei Elementen bestehen dar |
| Hybridauto | Ein Hybridauto oder Interimswagen enthält sowohl Teile des neuen Boliden als auch welche des alten Fahrzeugs. So können beispielsweise schon der neue Motor und das neue Getriebe in einem Vorjahresboliden getestet werden. |
| Ideallinie | Auf der Ideallinie kann die Strecke am schnellsten umfahren werden. Dieser "Bereich" der Strecke ist oft auch am saubersten und bietet deshalb auch mehr Gri |
| Installationsrunde | Erste Runde eines Fahrers mit seinem Auto während einer Trainingssitzung oder vor der Fahrt in die Startaufstellung. Dabei werden noch einmal alle Systeme geprüft und Einstellungen gecheckt. |
| Interimsbolide | Ein Hybridauto oder Interimswagen enthält sowohl Teile des neuen Boliden als auch welche des alten Fahrzeugs. So können beispielsweise schon der neue Motor und das neue Getriebe in einem Vorjahresboliden getestet werden. |
| Intermediates | Trockenrillenreifen mit einfachem Regenprofil. Einsatzgebiet der Intermediates sind abtrocknende Strecken oder Wetterbedingungen mit geringen Regenfällen. |
| Intertechnique | Französische Firma, welche seit 1994 die Einheitstankanlagen der F1-Teams herstellt |
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