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Scharfe Kritik an Hamiltons Fahrstil in Monza PDF Drucken E-Mail
Montag, 15. September 2008
 

Views : 225    


Nach dem forschen Vorwärtsdrang des McLaren-Mercedes Piloten Luis Hamilton beim GP von Monza, gab es nicht nur anerkennende Worte der Fahrerkollegen für seine Aufholjagdt.

Wie so oft läßt sich die Sache von verschiedenen Seiten betrachten - für die einen fantastische Rennaction, für die anderen unnötig risikovolle Überholmanöver des Engländers.

Einige Male war es jedenfalls knapp zwischen Hamilton und den anderen Piloten. Fernando Alonso äußerte sich hierzu gegenüber spanischen Journalisten: "Es gab da ein paar unnötige Bewegungen, die er gemacht hat und die hat er mit Glock und Webber wiederholt. Das ist seine Art des Racing."

Toyota-Pilot Timo Glock war alles andere als glücklich, nachdem Hamilton ihn beim Überholvorgang recht weit nach außen gedrängt hatte und er seinen Boliden zum Glück noch auf der Piste halten konnte.

"Ich weiß nicht, was er sich gedacht hat. Ich war direkt neben ihm und er hat mir keinen Platz gelassen. Manchmal fährt er so, als wäre er alleine auf der Strecke", meinte der Toyota-Pilot und kündigte noch an, dass er es ihm beim nächsten Zweikampf mit gleicher Münze zurückzahlen würde.

Besonders knapp war die Situation mit Mark Webber vor der ersten Schikane, bei der es sogar zur Berührung der Autos kam - zum Glück verlief diese, ohne einen Abflug der beiden Beteiligten.

Hamliton meinte dazu: "Es gab nur eine trockene Linie. Ich habe sichergestellt, dass ich meine Position innen abdecke, aber ich wollte nicht dort auf dem Nassen bleiben, denn sonst hätte ich die Kurve nicht gekriegt. Er [Webber] traf nur mein Rad und fuhr weiter." Im Anschluss war Hamilton dann froh, dass sein Auto heil geblieben war. "Stellt euch vor, das Auto wäre kaputt gegangen, das wäre katastrophal gewesen."

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Schlüsselworte : Hamilton, Monza, GP, Italien


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