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Die Spatzen pfeifen es schon länger von den Dächern: Ein Rücktritt von "Mister-McLaren" Ron Dennis nimmt immer mehr Gestalt an Die Tage des kühlen McLaren Teamchefs, von dem viele behaupten er würde zum Lachen in den Keller gehen, scheinen gezählt. Zumindestens wollen die Gerüchte um einen möglichen Rücktritt nicht mehr abreißen. Unter der Hand wird bereits Geschäftsführer Martin Whitmarsh als möglicher Nachfolger gehandelt. Alle Beteiligten dementieren dies zwar weiterhin kräftig, dass Dennis bereits beschlossen habe zu weichen, doch die Anzeichen für ein Ende seiner Ära mehren sich. Vielleicht war die Saison 2007 doch mehr emotional aufreiben, als er bis dato zugegeben hatte. Nur zweimal zeigte er Gefühle in der Öffentlichkeit:: In Silverstone, als der McLaren-Mercedes-Teamchef ein flammendes Plädoyer für die eigene Integrität und die seines Rennstalls hielt. Den anderen Gefühlsausbruch gab es in Monza nach dem Doppelsieg seines Teams, nur wenige Tage bevor die FIA im Zuge der Spionageaffäre McLaren-Mercedes zu der Rekordstrafe von 100 Millionen US-Dollar und dem Abzug aller WM-Punkte in der Konstrukteurswertung verurteilte. Dennis weinte in Monza in den Armen seiner Frau Lisa. "Es gibt dazu keine Beschlüsse, nur Spekulationen", sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haug der 'Stuttgarter Zeitung'. Aber vielleicht geht Ron Dennis auch von selbst? Der Spionageskandal 2007 und die teaminterne Krise durch den Pilotenstreit zwischen Hamilton und Fernando Alonso, hinzu kommt die im Februar vollzogene Trennung des dreifachen Vaters von seiner Frau nach 22 Jahren Ehe. Wir werden Dennis beim Start der Saison 2008 in Melbourne sehen, ob weiterhin als Teamchef von McLaren-Mercedes bleibt abzuwarten.
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