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Bei Testfahrten in Barcelona Anfang Februar war es zu rassistische Übergriffe gegen Lewis Hamilton gekommen, darauf hin überlegte sich die FIA mögliche Maßnahmen, wie man das Thema Rassismus im Motorsport aufarbeiten könnte. Unter dem Titel "Racing against Racism" wurde eine PR-Kampagne entworfen.
Unter dem veränderten Namen "EveryRace" , Jede Rasse" oder "Jedes Rennen" wurde heute die FIA-Antwort auf die rassistischen Vorfälle in Spanien präsentiert.
Unter EveryRace.net wird die Botschaft der Kampagne nun via Internet verbreitet. Die User haben Gelegenheit, ihren Support in Form einer elektronischen Petition zu äußern. Auf der Seite zu sehen sind Gesichter von verschiedenen Fahrerlagerpersönlichkeiten verschiedensten Aussehens, was den Zusammenhalt der Formel-1-Gemeinde und Toleranz gegenüber allen Rassen signalisieren soll.
"Schon seit ich mit dem Motorsport angefangen habe, arbeite ich mit Leuten aus der ganzen Welt zusammen", erklärte Weltmeister Kimi Räikkönen. "Wir sind hier, um Rennen zu fahren, und Vorurteile werden dabei nie eine Rolle spielen." Und Lewis Hamilton, quasi der Auslöser der Aktion, sagte: "Ich glaube, im Motorsport geht es wie in jedem Sport darum, Wettbewerb und Vortrefflichkeit an den Tag zu legen. Nicht mehr und nicht weniger."
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