Views : 154  |
Da trotz eingefrorener Entwicklung die Leistungsunterschiede der Motoren gewachsen sind, wird von verschiedenen Teams darauf gedrängt, das für die kommende Saison wieder zu ändern.
Spätestens nach dem famosen Sieg eines Sebastian Vettels in Monza, der bekanntlich Ferrari-Power im Heck hat, werden die Rufe nach einer einheitlichen Motorenleistung lauter. In Monza wollen einige klar erkannt haben, dass zwischen dem Aggregat von Ferrari und dem von Renault ein großer Unterschied ist, wie sich an der Leistung an Toro Rosso und Red Bull feststellen ließ.
Den üblichen Verdächtigen Ferrari, McLaren-Mercedes sowie BMW-Sauber wird schon seit geraumer Zeit unterstellt, unter dem Deckmantel der Zuverlässigkeit, an der Leistungsschraube der Aggregate gedreht zu haben.
"Wir wollen es nur etwas ausgeglichener unter den Motoren haben - wie es war, als die Einfrierung begann. Einige Teams teilen unsere Ansicht und es finden Gespräche mit der FIA statt, um die Situation zu klären", wurde aus nicht namentlich genannter Quelle verlautet.
Das insbesonders Flavio Briatore von Renault die momentane Leistung der Motoren verschiedener Teams ein Dorn im Auge ist, ist ein offenenes Geheimnis. So erklärte der Renault Teamchef der spanischen Zeitung AS:
"Wir haben mit den anderen Teams geredet, um eine Lösung zu finden. Die mechanische Seite wurde eingefroren und drei Teams haben aus ihren Zuverlässigkeitsproblemen Vorteile gezogen und sich verbessert. Ich habe mich ein paar Mal mit Max Mosley getroffen und bis Saisonende sollte alles gelöst sein."
Der Teamchef von Red Bull Racing, Christian Horner, ist auch dafür: Verständlich, da man die Motoren von Renault bezieht und momentan vom ehemaligen B-Team Toro Rosso ziemlich deklassiert wird.
"Voriges Jahr hatten wir einen konkurrenzfähigen Motor und dieses Jahr scheinen unserer Analyse nach andere vor uns zu sein. Es gibt wohl kein besseres Beispiel als die beiden Red Bull Teams. Es ist für uns also wichtig, dass Renault das richtig anspricht. Ich weiß, dass sie die Probleme kennen. Das Problem ist, sie haben die Regeln für die Einfrierung genau befolgt und andere haben mehr Vorteil daraus gezogen als sie. Renault hat dafür den Preis bezahlt"
Außerdem meinte er zum jüngsten Sieg Vettels: "Es ist ein Red-Bull-Sieg. Wir können sehen, dass Sebastian ein Star der Zukunft ist. Als Teams teilen wir offen unsere Informationen aus und haben das jetzt zweieinhalb Jahre gemacht. Der einzige Unterschied im Paket sind die Fahrer und der Motor."
Bookmark diesen Beitrag ! |
|
|
| Benutzerkommentare |
|
Durschnittliche Benutzerbewertung
|
|
Fügen Sie Ihren Kommentar hinzu
|