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Der Präsident des Internationalen Automobilweltverbandes, Max Mosley, hat sich in einem Brief an den Weltrat erstmals zur Veröffentlichung eines ihn belastenden Sexvideos geäußert.
Der Wortlaut des übersetzten Textes:
Den Informationen, die ich aus einer unangreifbaren, hochrangigen Quelle bei den britischen Polizei- und Sicherheitsbehörden habe, entnehme ich, dass eine Gruppe von Menschen, die sich auf solche Dinge spezialisiert, in den vergangenen rund zwei Wochen eine verdeckte Untersuchung meines Privatlebens und meines Hintergrunds unternommen hat – aus bisher noch unbekannten Gründen und für einen bisher noch unbekannten Auftraggeber.
Ich habe ähnliche Informationen aus Frankreich, wenn auch aus weniger guten Quellen.
Bedauerlicherweise kennen Sie nun die Ergebnisse dieser verdeckten Untersuchung, und es tut mir sehr leid, wenn Ihnen oder dem Club das peinlich ist. Eine britische Boulevardzeitung hat sich nicht damit zufrieden gegeben, sehr persönliche und private Aktivitäten zu veröffentlichen, die – gelinde gesagt – peinlich sind, sondern außerdem mit der Behauptung, dass es eine Naziverbindung gebe. Das ist völlig falsch.
Es ist in den meisten Ländern gesetzeswidrig, grundlos Details auf dem Privatleben zu veröffentlichen. Die Veröffentlichungen der "News of the the World" sind ein völlig unbefugter Eingriff in meine Privatsphäre, und ich werde gegen die Zeitung in Großbritannien und nach anderen Gerichtsbarkeiten juristisch vorgehen.
Von innerhalb der FIA und aus Motor- und Motorsportkreisen habe ich eine Vielzahl von Sympathiebekundungen und Unterstützung erhalten, wonach mein Privatleben keine Rolle in meiner Arbeit spielt und dass ich in meiner Rolle weitermachen solle. Ich bin dankbar dafür, und mit Ihrer Unterstützung werde ich diesem Rat folgen.
Ich werde mich nun einige Zeit lang derer annehmen, die dafür verantwortlich sind, dass dies in die Öffentlichkeit gelangt ist, aber vor allem muss ich den Schaden beheben, der meiner direkten Familie – den unschuldigend, nichtsahnenden Opfern dieser absichtlichen, kalkulierten Attacke auf meine Person – entstanden ist.
Sie können allerdings sicher sein, dass ich nicht zulassen werde, dass all dies meinen Einsatz für die Arbeit der FIA behindert.
Hochachtungsvoll,
Max Mosley, Präsident der FIA
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