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Wenige Tage vor dem WM-Finale 2008 wird der Druck auf den Automobil-Weltverband FIA damit immer größer. Nach Toyota, drohte jetzt auch Ferrari mit dem Ausstieg aus der Königsklasse, sollten sich die Pläne der FIA zur Einführung eines Einheitsmotors in der Formel 1 bewahrheiten.
Die Scuderia stehe zur notwendigen Reduzierung der Kosten, sei aber "tief besorgt über Projekte zur Standardisierung der Motoren. Das würde der Formel 1 ihre Daseinsberechtigung nehmen, die auf dem Wettbewerb und der technologischen Entwicklung fußt" hieß es jetzt in einer Stellungnahme Ferraris.
Die in der FOTA organisierten Hersteller BMW, Ferrari, Mercedes, Honda, Renault und Toyota vertreten die gleichen Ansichten in dieser Sache. "Ein Einheitsmotor ist für BMW nicht interessant. Wenn wir in der Formel 1 sind, dann sollte auch ein BMW Motor im Auto stecken", meinte BMW Motorsportdirektor Mario Theissen.
Formel 1-Boss Bernie Ecclestone hingegen kann die Aufregung der Motorenhersteller indessen nicht verstehen: "Wir sparen ihnen so viel Geld. warum sollte da jemand aussteigen?", meinte Ecclestone.
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