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Auf einem rund zwei Millionen Quadratmeter großen, hügeligen Areal im asiatischen Teil Istanbuls entstand nach den Plänen Tilkes eine 5,378 Kilometer lange Berg- und Tal-Bahn mit insgesamt 13 Kurven. Mehr als acht Prozent beträgt die Steigung der Piste an einigen Stellen.
Der Türkei-GP ist außerdem der dritte WM-Lauf, nach Imola und Interlagos, den die Fahrer im Gegenuhrzeigersinn bewältigen müssen. "Es ist eine einzigartige Strecke", schwärmt Mumtaz Tahincioglu, der Präsident des türkischen Automobil- und Motorsportverbandes. "Man könnte den Kurs als Mischung aus Belgien, Ungarn und Brasilien charakterisieren."
Der Kurs (Otodrom) in Istanbul der in der Saison 2005 erstmals als Rennstrecke der Formel 1 diente, beinhaltet großteils mittelschnelle Kurven und sollte damit auch Überholmöglichkeiten bieten. Wie auch in Brasilien, wird hier gegen den Uhrzeigersinn gefahren.
Die Strecke fällt durch die großen Höhenunterschiede der verschiedenen Sektoren auf. Gebaut wurde der Kurs wie die meisten anderen modernen Formel-1-Strecken vom Aachener Architekten Hermann Tilke, der auch für den Umbau der Rennstrecke Nürburgring und Hockenheimring verantwortlich war.
Auf der Haupttribüne finden 30.000 Zuschauer Platz, die Gesamtkapazität beträgt 155.000 Plätze. Die Höchstgeschwindigkeit dieses Kurses liegt bei ungefähr 330 km/h.
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