FOTA-Präsident Montezemolo hat auf den Brief des FIA-Präsidenten Mosley, in dem dieser eine Entschuldigung der FOTA fordert, geantwortet
FIA-Präsident Max Mosley, hatte sich in einem Brief an Montezemolo beschwert, das die FOTA ihn in der Öffentlichkeit als Verlierer im Wochen andauernden Streit zwischen FIA und FOTA dastehen lassen hat. Mosley drohte damit, die Einigung wieder platzen zu lassen.
Polemik geht Fans auf den Wecker
Statt der geforderten Entschuldigung, ließ Montezemolo jetzt verlauten: "Ich freue mich sehr über die Vereinbarung. Ich kann die Zuschauer verstehen, denen diese Polemik schon auf den Wecker geht - die ganzen Pressemitteilungen, unklare Regeln, die sich alle sechs Monate ändern."
Und weiter meinte der FOTA Präsident: "Wir brauchen Stabilität. Wir brauchen Frieden. Wir brauchen Transparenz. Wir lieben die Formel 1 und wir wollen, dass sie immer extrem bleibt - extrem im Sinne der Technologie und des Wettbewerbs.
Die besten Fahrer, die besten Teams und die besten Autos - das ist das, was wir wollen. Ich freue mich daher über dieses Ergebnis und über die Atmosphäre in Paris mit dem Weltrat und der FIA. Nun können wir in die Zukunft blicken."
Und weiter führte er aus: "Wir wollen in die Entscheidungen involviert sein, weil wir uns mehr Zuschauer an den Strecken wünschen und billigere Eintrittskarten. Die sind heutzutage viel zu teuer. Außerdem brauchen wir eine bessere Show".
"Vielleicht können die Teams auch bald ein drittes Auto einsetzen, vielleicht können wir die Überholmöglichkeiten verbessern. Und wir wollen mehr technologische Forschung, extreme Performance und einen starken Wettbewerb."