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Momentan kochen die Emotionen, rund um die Thematik Einheitsmotor, wieder auf beiden Seiten, FIA sowie FOTA, hoch. Nach Toyota, hatte nun auch Ferrari damit gedroht die Formel 1 zu verlassen, wen die FIA auf die Einführung eines "Standartmotors" bestehen würde.
Jetzt hat auch die FIA in Form einer Erklärung darauf reagiert. Die FIA betont in ihrer Gegenerklärung hierzu, das sie den Teams hinsichtlich des Einheitsmotors mehrere Optionen angeboten hätte, keines dieser Angebote sei bislang aber von der FOTA, in der auch Ferrari Mitglied ist, angenommen worden.
Der genaue Wortlaut der Gegenerklärung
"Die FIA hat die Pressemitteilung der Ferrari-Geschäftsführung zur Kenntnis genommen. Es hat den Anschein, als sei die Ferrari-Chefetage falsch informiert. Die FIA hat den Teams drei Optionen dargestellt, wovon nur eine der so genannte Standardmotor ist. Ein weiterer Vorschlag lautete, dass die Hersteller gemeinsam garantieren, die unabhängigen Teams mit Triebwerken für unter fünf Millionen Euro zu beliefern."
"Die FIA freut sich über den finanziellen Erfolg von Ferrari und hofft, dass dies in gleicher Art fortgeführt werden kann. Auf der anderen Seite gibt es allerdings einige Teams, deren Ausgaben die Einnahmen deutlich übersteigen. Das ist nicht tragbar. Es liegt nun an den Herstellern, einer der drei FIA-Optionen zuzustimmen, oder selbst konkrete Vorschläge zu unterbreiten, welche die Kosten auf ein erträgliches Maß senken."
"Falls nichts passiert, wird die FIA entsprechende Maßnahmen ergreifen, die eine zuverlässige Durchführung einer Weltmeisterschaft für Fahrer und Konstrukteure garantieren."
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